Pflaster lösen mit octenisept®: So entfernen Sie festklebende Pflaster schonend

Als wäre es nicht schon unangenehm genug: die Schürfwunde am Knie, der Schnitt am Finger oder der Kratzer am Arm. Doch Pflaster müssen irgendwann auch wieder entfernt werden – und das kann leider ganz schön schmerzhaft sein oder gerade bei Kindern zu einer nervenaufreibenden Geduldsprobe für alle Beteiligten werden. Vor allem dann, wenn die Wunde noch nicht vollständig verheilt ist oder Haare am Pflaster festkleben. Das geht auch angenehmer: Wir verraten einfache Lösungen zum einfachen Lösen.

Pflaster Lösen Mit Octenisept

Anleitung für schonende Pflasterentfernung

  • Ränder des Pflasters vorsichtig anheben.
  • Pflaster und vor allem die gelösten Ränder mit octenisept® Spray großzügig befeuchten.
  • Ein bis zwei Minuten einwirken lassen.
  • Das Pflaster anschließend langsam ablösen.
  • Diesen Schritt gegebenenfalls wiederholen, falls sich das Pflaster an einer neuen Stelle schwer lösen lässt.

Der Einsatz von octenisept® beim Lösen eines Pflasters ist aus zwei Gründen empfehlenswert: Durch die Befeuchtung lässt sich das Pflaster leichter entfernen und gerade bei Wunden, die noch nicht vollständig verheilt sind, kann die erneute Desinfektion verhindern, dass neue Keime eindringen.

Wenn das Pflaster danach noch immer fest haftet, können die Ränder zusätzlich auch mit Hilfe von Babyöl abgelöst werden.

Produktempfehlung

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Wund- und Schleimhautantiseptikum

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Wundheilung fördern

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Schutz und Heilung für Ihre Haut

Pflaster entfernen bei Kindern

Gerade bei der Wundversorgung von Kindern helfen solche Tipps nicht nur den kleinen Patientinnen und Patienten. Eltern und Betreuungspersonen wissen: Bei jedem „Aua“ sollte es vor allem schnell gehen, denn die kindliche Geduld ist meist begrenzt und die Schmerzempfindlichkeit hoch.

Bei Kleinkindern lösen zusätzlich liebevoll-tröstende Worte oder lustig-ablenkende Geschichten unangenehme Wehwehchen – auch klebende Pflaster.

Lesetipp: Kleine Verletzungen, große Tränen. So agieren Sie schnell und richtig bei der Wundversorgung bei Kinderverletzungen des Alltags.

Warum lassen sich Pflaster manchmal schwer entfernen?

Das kann ganz verschiedene Gründe haben, aber prinzipiell ist es natürlich auch wichtig, dass ein Pflaster gut haftet, um die Wunde vor Reibung und Schmutz zu schützen::

● Moderne Pflaster verwenden starke Klebstoffe.
● Empfindliche oder verletzte Haut erschwert das Entfernen.
● Haare können am Pflaster festkleben.
● Langes Tragen des Pflasters erschwert das Ablösen.
● Wundexsudat kann Haut und Pflaster zusätzlich verkleben.

Pflaster lösen: Praktische Tipps gegen neue Schmerzen bei „alten“ Wunden

Neben der oben genannten Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt es zusätzlich hilfreiche Tipps, die das Ziehen und Reißen etwas abmildern.
Achten Sie beim Wechseln und Abnehmen eines Pflasters auf folgende Punkte: (h3)

● Pflaster langsam und möglichst flach zur Haut lösen. Statt das Pflaster nach oben wegzuziehen, ziehst du es eher seitlich weg, dicht an der Haut entlang. Das schont die Haut, tut weniger weh und verhindert, dass auch die intakte Haut verletzt wird (besonders bei empfindlicher Haut)

● Wenn möglich, das Pflaster in Haarwuchsrichtung entfernen.
● Bei frischen Wunden Pflaster eher öfter wechseln (um zu sehen ob sich die Wunde ev. infiziert hat).
● Keine ruckartigen Bewegungen.
● Pflaster vor der Abnahme großzügig und gründlich befeuchten.

Tipps nach der Pflasterentfernung

Endlich, das Pflaster ist unten und die Wunde bereits so weit verheilt, dass sie sich vor dem Eindringen von Bakterien selbst schützen kann. Sobald sich eine zarte, dünne Hautschicht gebildet hat, kann eine sorgsame Pflege den weiteren Heilungsprozess und eine schöne Narbenbildung unterstützen. Hier hilft die octenisept® protect und repair cream. Sie begünstigt die Hautregeneration und wirkt hautberuhigend.

Pflasterwechsel bei empfindlichen Wunden

Keine Frage: Ob eine Wundversorgung oder ein Pflasterwechsel neue Schmerzen verursacht oder sich doch nur halb so schlimm anfühlt, liegt im Auge des Betrachters – oder besser gesagt an seinem persönlichen Schmerzempfinden. Doch abgesehen von individuellen Schmerzgrenzen, gibt es Wunden, bei denen beim Pflaster- oder Verbandswechsel in jedem Fall besondere Vorsicht geboten ist. Das gilt allen voran für:

● frische Wunden
● große Wunden, zum Beispiel nach Operationen
● empfindliche Kinderhaut
● Verletzungen des Nagels oder des Nagelbetts

Lesetipp: Sie haben sich den Nagel eingerissen? So schützen Sie Zehen und Finger vor Entzündungen und versorgen diese gründlich und sicher.

FAQs: Häufig gestellte Fragen zur Behandlung von Narben

Ja. Das Wund-Desinfektionsmittel hilft nicht nur dabei, den Klebstoff des Pflasters zu lösen. Es schützt die Wunde auch erneut vor dem Eindringen von Keimen.

Lassen Sie octenisept® ein bis zwei Minuten einwirken. Danach lässt sich das Pflaster meist deutlich leichter lösen. Wichtig dabei ist: Tragen Sie das Spray großzügig auf, vor allem an den Rändern des Pflasters.

Ja. Das Desinfektionsspray kann direkt auf das Pflaster gesprüht werden. Besonders großzügig sollte octenisept® an den Rändern angewendet werden, damit es unter das Pflaster gelangen und den Klebstoff allmählich lösen kann.

Ja. octenisept® ist ein Arzneimittel, das auch für Kinder zugelassen ist! Es brennt nicht unddeshalb eignet es sich besonders gut für die Desinfektion von Wunden bei Kindern.

In diesem Fall kann der Vorgang einfach wiederholt werden: Das Pflaster nochmals großzügig mit octenisept® einsprühen und erneut einwirken lassen. Sollte sich der Klebstoff danach noch immer nicht lösen, kann zusätzlich auch Babyöl an den Rändern des Pflasters aufgetragen werden.

Dr. Christoph Klaus

Dr. Christoph Klaus verantwortet als gewerberechtlicher Geschäftsführer die Bereiche Marketing & Scientific Affairs bei Schülke & Mayr GmbH in Österreich. Als promovierter Genetiker mit dem Schwerpunkt Immunologie war er während und nach dem Studium bei der Fa. Baxter sowie an der Medizinischen Universität Wien (Transplantationschirurgie) beschäftigt. Seit 2011 befasst sich Dr. Klaus bei Schülke & Mayr mit wissenschaftlichen Themen aus dem Gebiet der Infektionskontrolle im internationalen Umfeld und damit seit fast zehn Jahren mit der Prävention von Infektionen in unterschiedlichsten Anwendungsgebieten.

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